Mein Garten- und Naturblog

Hallo, hier präsentiere ich meinen neuen Blog rund um das Thema Natur und Garten. Auf dieser Seite findet ihr demnächst Beiträge zum Thema naturnaher Garten – Vogel- und Insektenfreundlich – sowie Beiträge zum Umwelt- und Naturschutz. Viel Spaß beim Lesen und schauen…

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Stunde der Wintervögel

Vom 5. bis 7. Januar 2018 noch nichts vorgenommen?

Der Naturschutzbund Deutschland lädt alle Interessierten dazu ein, die Vögel im heimischen Garten für eine Stunde zu beobachten und mitzuzählen. Das Mitmachen bei der Aktion ist ganz einfach. Zählbogen runterlasen, ans Fenster oder in den Garten setzen und die Vögel zählen und erfassen.

Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte Vogel-Zählaktion und wird vom NABU seit 2010 organisiert. Mitmachten macht Spaß und wer den Meldebogen an den NABU abschickt, kann außerdem einen von vielen schönen Preisen gewinnen.

Weitere Infos zur Stunde der Wintervögel findet man auf der Seite http://www.stundederwintervoegel.de

Winterspaziergang

So eine richtige Winterlandschaft…

ist bei uns im Rheinland in den letzten Jahren echt selten geworden. Aber nachdem es gestern spät Abends angefangen hatte zu schneien und auch für den Samstagmorgen Schneefall gemeldet war, reichte es dann tatsächlich so früh im Dezember für einen echten Winterspaziergang. Der Hund freute sich ebenso wie ich über die weiße Pracht. Also ab in den Wald und einen ausgiebigen Waldspaziergang gemacht. Ein wenig wie im Märchen kam man sich wirklich vor.

Frühblüher – wichtig für einen guten Start ins Jahr

In den frühen Monaten wird die Grundlage für ein erfolgreiches Jahr gelegt. Was für die Landwirtschaft gilt, trifft auch auf unsere Tierwelt im Garten zu. Da las ich doch neulich, dass bienenfreundliche Frühblüher extrem wichtig für die weitere Entwicklung der Wild- und Honigbienen im späteren Jahresverlauf sind. Es hilft zwar, im Sommer schöne schmucke Blümchen und Gewächse im Garten zu haben, an denen sich Hummel, Wildbienen und Co. ihre Pollen zusammen sammeln, doch das Frühjahr ist mitentscheidend für die Verbreitung der Nützlinge.

Krokusse sind da wie gemacht, denn unter den Frühblühern im Garten sind sie neben den Schneeglöckchen die ersten, die ihre Knospen oberhalb der Erdkruste zeigen. Also gestern ab zum Gartencenter und aus dem scheinbar unüberschaubaren Angebot an Blumenzwiebeln das Richtige herausgesucht.

Denn Vorsicht ist geboten! Krokus ist nicht gleich Krokus. Und es gibt sogar Sorten, die den summenden Gartenbewohnern nicht schmecken oder aber nicht den notwendigen Nektar und Pollen im ausreichenden Maße liefern, wie wir es wünschen.

Hybridzüchtungen sollte man von vorne herein skeptisch begegnen, da sie so gut wie keine verwertbaren Substanzen liefern, mit denen Bienen etwas anfangen können. Auch spezielle Gärtnerzüchtungen sind mit Vorsicht zu genießen, da sie im Zweifel unseren geflügelten Freunden nicht viel bringen. Vielmehr ist es die Urform des Krokus, nach der wir Ausschau halten sollten. Häufig mit der Bezeichnung „Botanischer Krokus“ beschriftet, finden sich auch hier tolle Sorten.

Da ich noch ein paar alte Gehwegplatten im Rasen eingelassen hatte, die entfernt werden sollten, nutze ich die 20×20 cm großen Flächen direkt, um dort kleine Krokusinseln zu pflanzen. Den Boden unter den alten Platten mit dem Spaten gelockert und die Blumenzwiebeln gleichmäßig darauf verteilt. Abschließend etwas Mutterboden darüber verteilt, sodass die Krokuszwiebeln etwa 6 cm mit Erde bedeckt sind. Anschließend leicht gewässert und nun warten, bis im Frühjahr die ersten Sonnenstrahlen den Boden erwärmen.